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Sonderbeilagen

22. September 2017 | 01:46 Uhr

:chancen :wege :perspektiven

EDITORIAL

DER AUSBILDUNGSRATGEBER FÜR DEN NORDEN

Nun wird’s ernst

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So langsam heißt es entscheiden, welchen Weg das Leben nehmen soll. Wer kann dabei helfen? Die Schule? Sicher erlebten die meisten von euch eine Berufsorientierung, einige besuchten mit ihren Eltern eine Jobmesse, viele absolvierten ein Praktikum in einem Handwerks-, Industrie- oder Medienbetrieb oder einer Verwaltung. Eltern gaben euch ihre Vorstellungen mit auf den Weg.

All das kann geholfen haben. Doch nicht jeder Rat oder jede Erfahrung muss wirklich klug und zeitgemäß gewesen sein. Das gehört zum Erwachsenwerden: Sich nicht vonanderen–imGutenwieimSchlechten – schubsen lassen, sondern eigenständig, aber eben auch eigenverantwortlich Entscheidungen zu treffen, die bedeutsam sind für die ganze Lebenszeit! Deshalb geben wir euch mit dieser Sonderbeilage nochmals Orientierungshilfen.

Eine wichtige Frage: Will ich arbeiten, um so leben zu können, wie ich es will? Oder will ich mir mein Leben so einrichten, dass ich die Arbeit machen kann, für die ich mich begeistere und die mich ausfüllt? Im günstigsten Falle wäre das Verhältnis ausgeglichen, doch meist überwiegt das eine oder andere ein bisschen.

Wenn ich einen Rat geben darf: Lasst euch nicht treiben. Prüft kritisch alle gutgemeinten Ratschläge, trefft eine bewusste Wahl für den Einstieg ins Berufsleben. Danach wird sich noch so viel ändern, dass niemand Angst vor Unumkehrbarkeit haben muss. Wichtig ist aber, sich mit einer guten Ausbildung eine solide Grundlage zu schaffen. Wer sich schon am Anfang hängen lässt, wird es selten noch zu etwas bringen. Qualifizierte Fachkräfte aber haben beste Aussichten für ihr Leben

Chefredakteur Michael Seidel
Schweriner Volkszeitung,
Norddeutsche Neueste Nachrichten und Prignitzer

Schlussmacher oder Erschrecker?

Unsere Hitliste der skurrilsten Berufe

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Aus und vorbei: Es gibt Agenturen, die für ihre Klienten Beziehungen beenden. colourbox
Eine Ausbildung zum Kaufmann, Mechatroniker oder Erzieher findest du langweilig? Vielleicht findest du deinen Traumjob ja in unserer (nicht ganz ernst gemeinten) Liste der skurrilen Berufe:

Wasserrutschentester: Reiseanbieter suchen hin und wieder Leute, die für sie Wasserrutschen an Urlaubsorten testen. Natürlich gegen Bezahlung!

Schlussmacher: Wer kennt ihn nicht, den Schlussmacher aus dem gleichnamigen Schweiger-Film? Auch in Wirklichkeit gibt es Agenturen, die für ihre Klienten Beziehungen beenden. Benötigte Qualifikation: Einfühlungsvermögen.

Glückskeksautor: Kryptische Botschaften aus dem Keks gibt es oft im Chinarestaurant zum Nachtisch. Doch wer schreibt die eigentlich? Richtig, ein Glückskeksautor. Einstellungskriterium: Kreativität.

Erschrecker: Sie arbeiten in der Geisterbahn, im Gruselkabinett oder im Freizeitpark: professionelle Erschrecker. Voraussetzungen für den Job sind Schauspieltalent, Einfühlungsvermögen, gute körperliche Verfassung und Spontanität.