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Sonderbeilagen

22. September 2017 | 01:46 Uhr

:chancen :wege :perspektiven

Auch online kommt’s drauf an

DER AUSBILDUNGSRATGEBER FÜR DEN NORDEN 

Bewerbungen per E-Mail liegen im Trend / Darauf solltest du achten

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Auch Online-Bewerbungen müssen vor dem Abschicken gründlich kontrolliert werden. FOTO: M. WENDA
Immer häufiger wünschen Unternehmen die Bewerbung online. Aber auch hier bemängeln Personaler eine zu geringe Sorgfalt. Die am häufigsten gemachten Fehler sind eine zu große Datenmenge, schlechte Formatierungen und nachlässig erstellte Informationen. Wenn du mit deiner Online-Bewerbung wirklich Erfolg haben möchtest, solltest du folgende Hinweise unbedingt beherzigen:

• Der Bewerber sollte darauf achten, eine neutrale E-Mail-Adresse zu verwenden wie etwa vorname.nachname@provider.de. Diese Form gilt heute als erwünschter Standard.

• Achtsam mit der Betreffzeile umgehen. Denn auch damit werden bereits wichtige Weichen gestellt. Die Betreffzeile sollte das Stichwort Bewerbung, den Job-Titel sowie (wenn angegeben) die Kennziffer/Referenznummer der Stellenanzeige enthalten.

• Der eigentliche Text der E-Mail kann bereits das Anschreiben darstellen. Es sollte mit einer kurzen Begrüßungsformel beginnen und anschließend kurz und präzise auf die Bewerbung hinweisen. Nach der Grußformel am Schluss kommt noch die Angabe von Name, Adresse, Telefonnummer und E-Mail-Adresse.

• Lebenslauf und Zeugnisse sollten im Text als PDF-Anhänge aufgelistet und auch genau in dieser Reihenfolge abgespeichert werden. Der Anhang sollte insgesamt nicht 3 MB überschreiten. Bitte von Word oder Excel-Dateien die Finger lassen. Sie können Viren übertragen. Übrigens werden komprimierte Zip-Dateien oftmals von der Firewall des Unternehmens blockiert.


• Das Foto wird hier üblicherweise in den Lebenslauf eingebettet.

• Beim Scannen von Dokumenten bitte sorgfältig vorgehen und etwa Schieflagen vermeiden.

• Last but not least: Eine Online-Bewerbung gilt immer mehr als eine Art Kurzbewerbung. Also nur die wirklich erbetenen Zeugnisse etc. anhängen.

Rattunde & Co GmbH

Facebook-Account checken 

Bevor du deine Bewerbungsunterlagen auf die Reise schickst, solltest du unbedingt noch einmal deinen Facebook-Account checken: Partyfotos und zweifelhafte Kommentare löschen! Alles andere kann beim zukünftigen Arbeitgeber negativ ankommen. Und peinlich für dich, wenn du beim Bewerbungsgespräch auf die letzten Partybilder angesprochen wirst. Und auch die Mailbox ist nicht vergessen, wenn du deine Handynummer in den Bewerbungsunterlagen angegeben hast. Peinlich wird es nämlich, wenn die Ansage „Ey Alter...“ lautet. Mögliche Ausbildungsunternehmen finden das nicht lustig. Es sollten dein Vor- und Zuname auf der Ansage zu hören sein.
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