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Sonderbeilagen

22. September 2017 | 01:46 Uhr

:chancen :wege :perspektiven

Mädels starten durch

DER AUSBILDUNGSRATGEBER FÜR DEN NORDEN

Am 28. April findet der Girls’Day - Mädchen-Zukunftstag statt/
Viele Unternehmen aus der Region sind mit dabei

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FOTO: BAYER PHARMA AG
Ob Kfz-Mechatroniker, Elektriker, Chemiker oder Ingenieur – in den meisten Fällen werden diese Jobs von Männern ausgeübt. Um auch Mädels für Berufe in Technik, IT, Handwerk und Naturwissenschaften zu begeistern, gibt es seit 15 Jahren den Girls’Day – Mädchen-Zukunftstag. Und auch in diesem Jahr können Mädchen wieder viele spannende Berufe und Berufsfelder erkunden. Am 28. April heißt es: Auf den Job, fertig, los! Denn an diesem Tag öffnen viele Firmen und Unternehmen der Region ihre Türen, um Schülerinnen einen Einblick in ihr Tätigkeitsfeld zu geben.

Wer am Girls’Day teilnehmen möchte, sollte sich zunächst überlegen, welcher Beruf ausgetestet werden soll. Wenn du eine Idee hast, versuche vorher so viele Infos wie möglich über deinen gewählten Job zu finden. Danach schreibst du alle Fragen auf, die dir zum Berufsfeld einfallen und dich interessieren. Zum Beispiel, welchen Schulabschluss oder welche Qualifikationen du für die Ausbildung brauchst oder wie die Aussichten in diesem Berufsfeld sind. Wenn du gut vorbereitet in den Girls’Day gehst, wirst du von diesem Tag viel mehr mitnehmen und alles ganz gezielt beobachten, einordnen und verstehen können.

Wichtig ist natürlich auch, dass du vorher deine Eltern fragst, ob du am Girls’Day teilnehmen darfst. Vielleicht hat dich ja auch schon immer interessiert, wie der Arbeitstag deiner Mutter oder deines Vaters aussieht. Frag sie doch, ob du sie an diesem Tag begleiten darfst.

Wie du dich für den Girls’Day anmelden kannst und was du noch beachten musst, liest du auf der Webseite: www.girlsdaymv. de. Hier findest du auch Unternehmen, die Plätze anbieten.
Edeka
Diese Firmen sind dabei

ReformKontor GmbH & Co. KG (Zarrentin)
Fleischwerk Edeka Nord GmbH (Lüttow-Valluhn)
Folienprint RAKO GmbH (Gallin )
Carl Kühne GmbH & Co. KG (Hagenow)
Bundeswehr (Hagenow)
Brüggen Fahrzeugwerk & Service GmbH (Lübtheen)
Abwasserzweckverband Fahlenkamp (Ludwigslust)
Vermessungs- und Geoinformationsbehörde (Ludwigslust)
Kucharczyk GmbH & Co.KG CNC- und Automatendrehteile (Dömitz)
Landesforst M/V (Forstamt Grabow)

und andere

BERUFSBILD


Aus Liebe zur Technik
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Anastasia Duckert wird Industriemechanikerin FOTO: GABBERT
Als Kind war Anastasia Duckert großer Fan der Carrera-Bahn ihres Bruders. Diese Begeisterung für alles Technische hat SIE sich über die Jahre bewahrt und zum Beruf gemacht. Heute arbeitet sie aber nicht mehr mit Carrera-Bahnen, sondern in großen Fabrikhallen mit Maschinen und Produktionsanlagen. Diese müssen entwickelt, gebaut, gewartet, repariert und gesteuert werden. Wie das genau geht, lernt die 21-Jährige von der Pike auf. Sie ist im ersten Ausbildungsjahr bei Siemens in Berlin – als Industriemechanikerin.

Der Beruf des Industriemechanikers ist immer noch eine Männerdomäne. Anastasia gehört zu den wenigen weiblichen Auzubis in der Branche. „Unter den deutschlandweit rund 13 000 Neuanfängern pro Jahr sind nur rund 800 junge Frauen“, erklärt Michael Stahl vom Arbeitgeberverband Gesamtmetall. Er ermuntert Schulabgängerinnen, sich für die Ausbildung zu bewerben: „Der Beruf ist grundsätzlich für Frauen und Männer gleichermaßen geeignet.“ Wichtig ist einzig, dass Bewerber die Voraussetzungen für den Beruf erfüllen. Dazu gehört neben einem Realschulabschluss oder einem guten Hauptschulabschluss technisches Verständnis, Spaß am Umgang mit Maschinen und eine sorgfältige Arbeitsweise.

Industriemechaniker erlernen ihren Beruf in dreieinhalb Jahren. Die Ausbildung findet im Betrieb und in der Berufsschule statt.

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