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Sonderbeilagen

22. September 2017 | 01:46 Uhr

Zum Glück

Editorial

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FOTOS: DIRK BUCHARDT (2), HANNO TAUFENBACH. ECKI RAFF

Liebe Leserinnen und Leser,

sind Sie glücklich? Was überhaupt ist eigentlich ist Glück? Da gibt es wissenschaftliche Erklärungsversuche, medizinische, esoterische oder einfach ganz menschliche.

Betrachten wir es sprachgeschichtlich, so hat das Wort wohl seinen Ursprung im mittelniederdeutschen „gelucke/ lucke“ oder mittelhochdeutsch „gelücke/lücke“. Es bedeutete die „Art, wie etwas endet/gut ausgeht“. Glück wäre demnach eher etwas Schicksalhaftes, der günstige Ausgang eines Ereignisses, worauf der„Beglückte“weder etwas können noch tun muss. Dagegen behauptet der Volksmund: „Jeder ist seines Glückes Schmied“. Also sind wir doch zumindest anteilig verantwortlich für unser Glück. Jeder von uns strebt schließlich danach. Was hätte das Leben sonst für einen Sinn? Es wäre doch deprimierend, wenn jemand sein Dasein auf Erden so definierte, unglücklich sein zu wollen.

Aber wie bekommt man das hin, glücklich zu sein? An erster Stelle steht gewiss das Private - Partner, Familie, Freunde. Dann der Beruf.Haben wir Glück gehabt, weil uns nichts Schlimme(re)s wieder fuhr? Machen materielle Errungenschaften glücklich oder eher geistiger Genuß? Lebe ich in dem Umfeld und an dem Ort, der mir behagt? Daran gemessen, müssten wir im Nordosten die glücklichsten Menschen der Republik sein, denn wir leben, wo andere Urlaub machen!

Kolleginnen und Kollegen unserer Redaktionen schätzen sich glücklich, für diese Beilage Ihrer Tageszeitung unterschiedlichste Gedanken, Sichtweisen und Zugänge „zum Glück“ versammelt zu haben. Ich hoffe, auch Sie finden sich in einem der vielen Gedanken wieder. Lassen Sie es uns wissen!

Ihr

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Michael Seidel
Chefredakteur medienhaus:nord
Grönfingers Garten & Wohnen. Genießen.
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