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Sonderbeilagen

22. September 2017 | 01:46 Uhr

Automobile Neuheiten

Bei minus 40 Grad: Vorbereitung auf den Alltag

Neuer Tiguan musste harte Tests bestehen, bevor er am 30. April in den Handel kommt  

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Der VW Tiguan machte in Schweden eine gute Figuar.
SCHWERIN. Unwirklich und verlassen wirkt dieser Ort knapp unterhalb des Polarkreises auf den ersten Blick. Allerdings herrscht auf den Straßen und zahlreichen Testgeländen rund um das schwedische Arvidsjaur reger Betrieb.

Er ist ein Hotspot der Automobilindustrie. Auch Volkswagen hat einen festen Stützpunkt hier im Herzen Lapplands. Zum einen sind die Experten der „Volkswagen Driving Experience" vor Ort; Kunden aus aller Welt nehmen an ihren Fahrerlehrgängen teil und erleben unvergessliche Momente beim Driften auf dem Eis. Zum anderen aber ist ein ganzer Mitarbeiterstab der Volkswagen Entwicklung und Qualitätssicherung rund um die Uhr bei bis zu minus 40 Grad im Einsatz, um hier die Autos von morgen zu testen. In Arvidsjaur werden Prototypen, neue Ausstattungen und ganze Fahrzeugflotten erprobt, geprüft und den härtesten Witterungsbedingungen ausgesetzt; kurzum akribisch getestet, bis sie reif sind für den Serieneinsatz.

Wie alle Volkswagen, musste auch der neue Tiguan, der seine offizielle Marktvorstellung am 30. April feiern wird, diesen Härtetest bestehen. Vor gut eineinhalb Jahren wurde er zum ersten Mal, damals noch als Prototyp, der arktischen Kälte ausgesetzt. Seitdem haben die rund 100 Mitarbeiter vor Ort gemeinsam mit der Mannschaft in Wolfsburg aus den Prototypen ausgereifte Serienfahrzeug für die Kunden in aller Welt geformt. Tests dieser Art finden jedoch nicht nur im sogenannten „Kaltland" statt, sondern ebenso im „Warmland". Denn parallel zur Erprobung in eisiger Kälte werden die Fahrzeuge in den heißesten Regionen der Erde, etwa der Wüste Nevadas, getestet – gegenüber Arvidsjaur bei bis zu 80 Grad Temperaturunterschied. Jeder neue Volkswagen muss diese Tests bestehen.

Der neue Tiguan ist das erste SUV des Konzerns auf der Basis des Modularen Querbaukasten (MQB) – einem Technologielayout, mit dem die Fahrzeuge leichter, effizienter, geräumiger, sicherer, komfortabler und optisch wie antriebstechnisch dynamischer werden. Und das sieht man auch dem Tiguan an: Er wurde nicht nur länger, flacher und breiter, sondern wirkt markanter, sportlicher und deutlich erwachsener. Volkswagen wird diese neuen automobilen Gene nutzen, um aus dem Tiguan eine ganze Produktfamilie entstehen zu lassen.

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